Neues Jahr, neue Steuererklärung – welch‘ ein Glück!?

Sonntag, Februar 7, 2010 14:40
Posted in category Diverses

Ein Jahr ist wieder rum, der Januar schon vorbei und eigentlich müssten wir uns schon Gedanken machen, was die Lieben denn dieses Jahr zu Weihnachten bekommen.
Aber nein, da ist noch etwas viel wichtigeres zu erledigen: die Steuererklärung. Jedes Jahr warte ich schon fast „narrisch“ auf meine Lohnabrechnung und die grünen Zettel vom Finanzamt. Ich kann es kaum erwarten und möchte gern wie jedes Jahr dem Staat sagen, was ich tolles verdient habe.

Falsch, denn eigentlich zeige ich dem Staat nur noch mal, wie viel er an mir verdient hat und wie wenig mir eigentlich bleibt. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich diese Verpflichtung überhaupt nicht mag. Sich durch die Paragraphen quälen, Möglichkeiten suchen, um noch irgendetwas zurückzuholen, um dann festzustellen, dass man eigentlich was nachzahlen muss. Das macht kein Spaß. Und ich muss es Jahr für Jahr machen.

An dieser Stelle sei mir ein Kommentar erlaubt: Ich bin sehr froh, dass ich überhaupt einen Job habe.

Ich bewundere echt die Leute, die das studieren bzw. die da durchblicken. Was es da nicht alles für Tipps und Tricks gibt. Ich blick‘ da nicht wirklich durch. Ich mein‘ ein bisschen hilft mir da, mein
Wiso-Steuerprogramm, aber wenn man nicht weiß, was es alles für Tipps und Tricks gibt, dann sucht man ja auch nicht danach und dann vertut man Chancen, die man eigentlich nutzen könnte. Ich nehme wirklich jede Hilfe gerne an.

Für die, die sich jetzt erst seit kurzem damit rumschlagen, habe ich aus meinen langjährigen Kontakt und meinen zähligen Auseinandersetzungen mit dem Finanzamt einige Tipps für die anstehende Steuererklärung.

  • Es gibt einen Unterschied zwischen Jahresbescheingung und Jahressteuerbescheinung.
  • Bei Einspruch immer Abstand von den Säumniszuschlägen nehmen.
  • Man brauch‘ keine unzähligen Kleinbeträge in der Steuererklärung auflisten, wenn man eh nicht über die Werbepauschale kommt.
  • Und die Kosten für Medikamente und Arztbesuche müssen über 2% des Einkommens liegen, damit man sie abrechnen kann.

Die Erkenntnisse habe ich schon in mühsamer Kleinstauflistung gesammelt. Aber aus jeder Müh‘ lernt man was und ich freue mich schon auf die nächste Erfahrung mit meiner Steuererklärung für 2009 ­čÖé

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